Hefte


inks: Heinrich Schneider, rechts: Titelblatt der vom "abstimmmungsberechtigte[n} Saar-Deutschen" Heinrich Schneider 7934 verfaßten und in Berlin herausgegebenen Schrift

Das Wort des Führers ist unser Befehl Heinrich Schneider, ein deutscher Patriot

Von Erich Später
Es war ein Auftrag von höchster nationaler Bedeutung. Die mit Leitern, Werkzeugen und Blechschildern bewaffneten “Arbeiterkolonnen” der Saarbrücker Stadtverwaltung handelten im Sinne des saarländischen Landtagspräsidenten und Führers der Demokratischen ParteiSaar (DPS), Heinrich Schneider.


Entlastungssehnsüchte eines Archivars

Von Julian Bernstein
Die Debatte zur NS-Vergangenheit Franz Josef Röders ist eine Entwicklung, die eigentlich zu begrüßen wäre. Bedauerlich ist allerdings, dass die Zeitschrift Saargeschichten und ihr Autor, der Archivar Peter Wettmann-Jungblut, die Forschung über Röder offensichtlich mehr blockieren als voranbringen wollen. Eine Analyse beider Publikationen des Autors zur NS-Vergangenheit Röders offenbart eine beinahe durchgängige Tendenz zur Manipulation.


Ein Kabarettist steht auf

Von Klaus Gietinger
Ist nicht komisch, wird aber immer komischer: Detlev Schönauer. Der Kabarettist vermag Kritik an seinem Werk nicht von einem Berufsverbot zu unterscheiden und kündigt an, nach Ungarn fliehen zu wollen. Der Meinungsfreiheit wegen. Keine Pointe. Wir jedenfalls werden ihn nicht vermissen. Warum nicht, erläutert dieser Beitrag aus unserer Ausgabe Nr. 120.


Die “gehemnisvolle Krankheit”

Von Sadija Kavgić
„Nur“ eine Grippe, doch tötete sie weltweit mehr Menschen als beide Weltkriege zusammen. Auch in Saarbrücken und in der Region war die Lage dramatisch. Im Unterschied zu heute war die Grippe jedoch nicht das dominierende Thema in der Tagespresse. Das ganze Leben war dem Großen Krieg unterstellt. Die Saarbrücker Hefte wollten wissen, was es dazu in den Archiven zu entdecken gibt.