Literarische Neuentdeckung: Jan Thul


Jan Thul im Finale des 29. open mike – Wettbewerbs

Kürzlich erst in den Saarbrücker Heften, jetzt im Finale des renommierten Literaturpreises open mike – Wettbewerb für junge Literatur: der aus dem Saarland stammende Autor Jan Thul. Als einer von 15 von Prosa-AutorInnen ist er für das Finale nominiert. Der Literaturpreis gilt als das Sprungbrett für Newcomer und Newcomerinnen der deutschsprachigen Literaturszene.

In unserer aktuellen Ausgabe (Nr. 123) haben wir unter der Rubrik Literatur Jan Thuls Prosa-Text „Rituale“ veröffentlicht – und damit einen guten Riecher für literarische Qualität bewiesen.

Der Berliner open mike Literaturpreis wird seit 1993 jährlich vergeben. Für den wichtigsten deutschsprachigen Nachwuchswettbewerb für Prosa und Lyrik können sich AutorInnen bis zum 35. Lebensjahr bewerben, die noch keine eigene Buchveröffentlichung vorweisen können. Viele bedeutende Autorinnen und Autoren starteten hier ihre Karriere, etwa Karen Duve, Kathrin Röggla, Ronya Othmann oder der ebensfalls aus dem Saarland stammende Jens Eisel.

Das Finale des diesjährigen open mike – Wettbewerb für junge Literatur findet vom 12. bis zum 14. November 2021 im Heimathafen Neukölln statt. Dort lesen 21 AutorInnen, ausgewählt aus über 500 Einsendungen, um die Wette. Jede/r hat 15 Minuten Zeit, um das Publikum und die Jury zu überzeugen, dann klingelt der Wecker. Am Ende vergibt die Jury – bestehend aus Olga Martynova, Anja Utler und David Wagner – drei Preise, mindestens einen davon für Lyrik. Insgesamt sind die Preise mit 7.500 € dotiert.

Der Beitrag Jan Thuls und der anderen FinalistInnen wird auch im Hörfunkt übertragen: Am 21. November um 22.05 Uhr sendet Deutschlandfunk Kultur ein Feature zum 29. open mike.

Wir gratulieren Jan Thul herzlich zur Nominierung und wünschen viel Erfolg im Finale!

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