Zeitgeschehen


Honoraraffäre: Jamaika-Koalition unter Druck

Von Wilfried Voigt
GIU-Geschäftsführer Martin Welker steht mal wieder im Mittelpunkt einer Affäre. Im Gästezimmer seines Hauses fanden Ermittlungsbeamten einen Koffer mit fast 400.000 € in Bar. Welker wusste von diesem Schatz in seiner Wohnung nichts und behauptet, dass sein (ex?)Geschäftspartner, der Bauunternehmer Giehl das Geld dort versteckt hat.


Radikalisierung im Zeitraffer

Von Klara-Katharina Bost
Die aktuelle Protestwelle versucht, den irrationalen Gehalt der Proteste zu verschleiern, indem man vordergründig einen Abwehrkampf gegen die Impfpflicht zu führen behauptet. Die Bewegung verharrt jedoch weiterhin in einer zwischen extrem rechter Propaganda und bürgerlichem Ressentiment mäandernden Oppositionshaltung.


Naiver Kulturrelativismus

Die Muslimische Gemeinde Saarland eröffnet nach langer Planung ihre neue Moschee in Sulzbach.

Warum die Gemeinde keinesfalls so unbedenklich ist, wie der saarländische Verfassungsschutz behauptet, darüber sprachen die Saarbrücker Hefte mit dem Autoren des Leitartikels „Saubermänner an der Saar“, der im Magazin „tapis – Analysen zur islamistischen Rechten“ erschien.


Klima der Angst

Von Wilfried Voigt
Im Mordfall Samuel Yeboah haben die Ermittler offenbar mindestens einen in der ehemaligen Saarlouiser Neonaziszene führenden Aktivisten als Täter in Verdacht. Bereits in der im Dezember 2020 erschienenen aktuellen Ausgabe wurde erstmals über frühere Skinheads als mutmaßliche Mörder berichtet.


Sie sind eins, sie gehören zusammen

Von Klara-Katharina Bost
Seit Ende April letzten Jahres kommt es bundesweit zu sogenannten Hygiene-Demos. In Saarbrücken labelte sich das Phänomen zunächst als „Kunstaktion“. Das Publikum dieser Veranstaltungen wirkt heterogen. Bei genauerer Betrachtung aber wird deutlich: Hier finden Esoterikszene, Impfgegner, Verschwörungstheoretiker und die extreme Rechte zueinander. Das ist nicht etwa Zufall, sondern auf ideologische Gemeinsamkeiten zurückzuführen.


Ein Kabarettist steht auf

Von Klaus Gietinger
Ist nicht komisch, wird aber immer komischer: Detlev Schönauer. Der Kabarettist vermag Kritik an seinem Werk nicht von einem Berufsverbot zu unterscheiden und kündigt an, nach Ungarn fliehen zu wollen. Der Meinungsfreiheit wegen. Keine Pointe. Wir jedenfalls werden ihn nicht vermissen. Warum nicht, erläutert dieser Beitrag aus unserer Ausgabe Nr. 120.


Die Corona-App und der Kontakverfolgungswahn

Von Reinhard Wilhelm
Anfang 1970, gab es in meiner Heimatstadt Meschede die letzte Pockenepidemie in Deutschland. Ein junger Mann hatte die Pocken aus Pakistan eingeschleppt. Er lag in der Isolierstation des Walburga-Krankenhauses. Man diagnostizierte seine Pockeninfektion und dachte, er sei isoliert und die Infektion unter Kontrolle.