Rassismus


Kolonialausstellung in Saarbrücken KOLA 1913  

Von Sadija Kavgić

Fünf Wochen dauerte die Kolonialausstellung in Saarbrücken. Sie sollte die Besucher für die Sache des deutschen Kolonialismus gewinnen. Dabei wurden auch Menschen schwarzer Hautfarbe ausgestellt.


Mühsame Aufklärung »Halbzeit« beim Mordprozess Samuel Yeboah  

Von Roland Röder
Es ist fast »Halbzeit« im Prozess vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichtes (OLG) Koblenz wegen des Mordes an Samuel Yeboah, einem Flüchtling aus Ghana. Der Mord durch einen Brandanschlag geschah 1991 in Saarlouis-Fraulautern, und der Prozess gegen Peter S. begann über 30 Jahre später.


OLG Koblenz verhandelt Mord an Samuel Yeboah  

Von Roland Röder
Saarländisches Staatsversagen mit auf der Anklagebank. Seit Mitte November 2022 wird der Mord an Samuel Yeboah vor dem Oberlandesgericht Koblenz verhandelt. Vor Gericht steht Peter S., der damals der rechten Szene angehörte. Er soll für den Brandanschlag am 19. September 1991 auf das Asylbewerberwohnheim in Saarlouis-Fraulautern verantwortlich sein.

Kundgebung und Medienvertreter zur Prozesseröffnung vor dem OLG Koblenz

Chronik des Mordfalls Yeboah  

Drei Jahrzehnte taten die saarländische Polizei und die Justiz nichts, um den Täter des Brandanschlags auf eine Flüchtlingsunterkunft in Saarlouis und somit den Mörder des 27-jährigen Samuel Yeboah zu ermitteln. Die Stadt Saarlouis verweigerte jede öffentliche Erinnerung an das Mordopfer. Nachstehend finden Sie eine Übersicht der Ereignisse seit 1991.


Klima der Angst

Von Wilfried Voigt
Im Mordfall Samuel Yeboah haben die Ermittler offenbar mindestens einen in der ehemaligen Saarlouiser Neonaziszene führenden Aktivisten als Täter in Verdacht. Bereits in der im Dezember 2020 erschienenen aktuellen Ausgabe wurde erstmals über frühere Skinheads als mutmaßliche Mörder berichtet.


Ein Kabarettist steht auf

Von Klaus Gietinger
Ist nicht komisch, wird aber immer komischer: Detlev Schönauer. Der Kabarettist vermag Kritik an seinem Werk nicht von einem Berufsverbot zu unterscheiden und kündigt an, nach Ungarn fliehen zu wollen. Der Meinungsfreiheit wegen. Keine Pointe. Wir jedenfalls werden ihn nicht vermissen. Warum nicht, erläutert dieser Beitrag aus unserer Ausgabe Nr. 120.